Menü
Job Reports | Alexander Gugler | 02.05.2017 | 3 min.

DOKA Ventures | Maria Tagwerker-Sturm | Innovationsmanagerin

Bitte beschreibe kurz deine Person und deine Tätigkeit bei DOKA Ventures:

Meine Profession und meine Passion ist das Thema Innovationsmanagement: Was müssen Unternehmen heute tun, um morgen erfolgreich zu sein? Ich arbeite seit knapp 15 Jahren als Innovationsmanagerin in Konzernen und betätigte mich nebenbei auch als Lektorin, Beraterin und Bloggerin. Seit 2008 bin ich bei der Doka und seit Anfang dieses Jahres bin ich Teil der Doka Ventures, wo wir neue und innovative Geschäftsmodelle für den Bau entwickeln. Meine Funktion nennt sich „Project Management & Coordination“, verantwortlich bin ich für das Projektmanagement, die Koordination und das Controlling, sowie für die Früherkennung von Trends und das Scouting nach Startups, neuen Technologien und Innovationen.

Was ist deine persönliche Erfolgsstory bei DOKA, wo konntest du bereits deine Spuren hinterlassen?

Als ich 2008 als Innovationsmanager bei Doka begonnen habe, wollte ich als Grundlage für die strategische Steuerung und das Controlling das gesamte Innovationsportfolio darstellen. Leider fehlte hier die Transparenz, da es unterschiedliche Systeme, Ablagen und Verantwortlichkeiten gab. Ich habe daher ein Innovationssystem mit Workflows entwickelt und alle Innovationsaktivitäten und Projekte gesammelt und strukturiert. Am Ende hatten wir über 1000 Innovationsthemen, die durch die gewonnene Transparenz wesentlich effektiver und effizienter gemanagt werden konnten. 

Umgekehrte Frage – was war deine größte Herausforderung und was hast du daraus gelernt?

Innovation hat immer mit Veränderung zu tun. Obwohl Innovationen für die meisten Leute faszinierend sind, lehnen sie die eigene Veränderung ab. Das liegt in der Natur der Menschen. Wir lieben Gewohnheiten, unser Gehirn ist faul und setzt nun eben gern auf Bewährtes.

Veränderungen managen ist eine Herausforderung, mit der man als Innovationsmanager tagtäglich zu tun hat. Ich habe mich in meiner Berufslaufbahn sehr viel mit Change Management auseinandergesetzt und finde das Thema extrem spannend, einerseits aus menschlicher und organisationaler Sicht, aber andererseits auch weil Erfolg immer mit einem geschickten Umgang mit Veränderungen zu tun hat.

Wie sieht ein typischer Arbeitstag für dich aus, wenn es ihn überhaupt gibt?

Den gibt es eben nicht. Weil wir eine Innovationseinheit sind, arbeiten wir auch nicht linear und nach Richtlinien und Standards. Wir haben unsere Projekte, wo jedes für sich individuell ist und wir haben das Scouting und die Forecasts. Entdecken wir auf unserem Radar einen neuen Trend oder Thema, reagieren wir schnell, aber immer unterschiedlich, wie es die Situation erfordert.

Was schätzt du an deinen Kollegen und an deiner Arbeit bei DOKA Ventures?

Die Umdasch-Gruppe, zu der die Doka Ventures gehört, ist ein großartiges und erfolgreiches Familienunternehmen. Besonders schätze ich den Zusammenhalt, den Respekt im Team, die interessante Arbeit und die Möglichkeiten in einem multinationalen Unternehmen. Weiters ist unser Unternehmen sehr familienfreundlich und kommt mir als Mutter von zwei Kindern mit sehr viel Flexibilität und Freiräumen entgegen.

Welche Fähigkeiten müssen junge Menschen für einen Job bei DOKA Ventures mitbringen?

Doka Ventures, behaupte ich mal, fordert genau die Fähigkeiten, die junge Menschen gerne mitbringen: Weitblick, Offenheit, Kreativität, Eigenständigkeit und Engagement. Fachlich braucht ein Mitarbeiter ein T-Profil, in seinem Fach ist er der Spezialist aber gleichzeitig auch Generalist mit breitem Wissen und dem Blick über den Tellerrand.

Wann würdest du sagen, macht jemand einen richtig guten Job?

Ganz einfach, wenn jemand gute Ideen aufdeckt, entwickelt und sie dann auch mit Erfolg umsetzt.

DOKA Ventures nimmt dieses Jahr zum ersten Mal an der win² teil. Was möchtest du mit dem Workshop auf der win² Zukunftskonferenz erreichen?

Wir beschäftigen uns intensiv mit dem Trend Urbanisierung, der eine große Auswirkung auf die Zukunft des Bauens hat. Man kennt aber nie die Auswirkungen in der Zukunft, sondern kann sie nur vorhersagen und erahnen. Das erfordert verschiedene Sichtweisen und kreatives und analytisches Denken. Und hier gibt es kaum eine bessere Möglichkeit als die win² Zukunftskonferenz, wo offene, kreative und talentierte junge Menschen gemeinsam die Zukunft spinnen.



Auf Facebook teilen Per What's App versenden Per E-Mail versenden

Diese Website nutzt Cookies zur Analyse des Nutzerverhaltens und Verbesserung der User Experience. Indem Sie weiter auf dieser Seite surfen, akzeptieren Sie diese Cookie-Richtlinien. Weitere Informationen finden Sie im Impressum unter Cookies. Akzeptieren