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Job Reports | Alexander Gugler | 02.04.2017 | 2 min.

Teach for Austria | Gregor Kainz | Fellow

Wie bist du zu TFA gekommen?
Eine gute Freundin von mir war bereits Fellow 2013. Als ich mich mal gegen Ende meines Studiums mit ihr getroffen hab und sie mir von Teach For Austria erzählt hat, dachte ich sofort: Genau das ist es! Daraufhin hab ich mich bei Teach For Austria bewerben – und zwar ausschließlich bei Teach For Austria,

Was war dein schönster TFA Moment?
In meinem zweiten Fellowjahr hab ich ein Nachmittagsprojekt mit meinen SuS gemacht – eine Art Miniseminar Moralphilosopie für Kids. Am Ende hat eine Schülerin beim Hinaugehen gemeint: „Boah, das war so cool, Herr Kainz is‘ Legende.“ Mehr Lob kann man als Lehrer gar nicht bekommen.

Warum hast du dich für TFA entschieden?
Weil ich mich mit der Vision einer gerechten Gesellschaft – aufbauend auf ein gerechtes Bildungssystem – voll und ganz identifiziere. Bildung öffnet einem viele Türen im Leben, das sehe ich auch an meiner eigenen Familiengeschichte. Allerdings gibt es in Österreich viel zu viele Kinder, die nicht dieselben Chancen haben, wie sie mir zu Teil wurden. Daher wollte ich Teil einer Bewegung sein, die für Bildungsgerechtigkeit kämpft – darum Teach For Austria.

Warum würdest du TFA weiterempfehlen?
Weil man unglaublich viel lernt: Über unsere Gesellschaft, über den Umgang mit anderen Menschen, und vor allem über sich selbst. Es gibt wohl nur wenig andere Berufe bei denen man tagtäglich derart unmittelbar Feedback bekommt wie ich von meinen Schülerinnen und Schülern.

Warum würdest du TFA nicht weiterempfehlen?
Fellow zu sein empfand ich immer mehr als Berufung denn als Beruf. Man erlebt oft Situationen, die einen emotional sehr mitnehmen. Abschalten und Distanz gewinnen fällt da oft schwer. Man hängt schon sehr dran, das ist nicht jedermanns Sache.

Was ist der Unterschied zwischen einem Lehrer und einem Fellow?
Als Quereinsteiger bringen Fellows einen frischen Blick von außen und sie entscheiden sich ganz bewusst dafür an besonders herausfordernde Schulen zu gehen – beides empfinde ich als große Vorteile.
Wie glaubst du verändert ihr das Bildungssystem?
One classroom at a time, one child at a time, one lesson at a time. Man muss im Großen denken und im Kleinen handeln, nur so kann man etwas bewirken.

Was planst du nach deiner Fellow Zeit?
Ich werde ab September 2017 ein Masterstudium in Educaction Policy and Management in Harvard beginnen. Mir ist es wichtig die Thema Bildungsgerechtigkeit auf einer systemischen Ebene noch besser zu verstehen – um dann noch effektiver handeln zu können.



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